Bürokratische
Einrichtungen, vor allem staatliche Institutionen, werden von vielen Hackern als Bedrohung wahrgenommen. Ein offener Austausch und der Zugang zu freien Informationen sind nur gewährleistet, wenn keine Regeln und Beschränkungen dies behindern. Der Hacker verbindet diese Ethik jedoch vor allem mit der Computertechnik, eine anarchistische Einstellung gegenüber politischen Systemen ist kaum zu finden.
Bei der ersten Hacker-Konferenz, die 1984 in San Francisco stattfand, definierte
der damalige Apple-Mitarbeiter Burrell Smith einen Hacker als jemanden, der seinem Handeln nicht gleichgültig, sondern mit Begeisterung nachgeht. Die Arbeit an der Technik muss dieser Definition nach nicht im Vordergrund stehen. Für Smith könnte man durchaus auch ein Handwerk wie Schreinern »Hacken« nennen. Laut des Open-Source-Pioniers Eric Raymond lassen sich Grundsätze der Hacker in allen Bereichen des Lebens wiederfinden, so auch auf den höchsten Ebenen jeder Wissenschaft oder
Kunst.
Die wichtigsten Elemente, die einen Hacker antreiben, werden in dieser Arbeit in drei Bedürfnisse unterteilt:
1. Demontage (das Bedürfnis, Dinge auseinanderzunehmen)
2. Verbesserung (das Bedürfnis, Dinge zu verbessern)
3. Kreation (das Bedürfnis, etwas Eigenes zu schaffen) |