HACKERKULTUR UND RAUBKOPIERER
Eine wissenschaftliche Reise durch zwei Subkulturen

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Thesen im Überblick

THESE A

Die Entstehung der Hacker geht zurück auf die 1950er Jahre, in denen eine Reihe neuer Technologien und Produkte die Compu-tertechnik vorantrieb (einen historischen Überblick hierzu soll das nachfolgende Kapitel 4 verschaffen). Dabei sind Hacker im Grunde Menschen, die sich mit einer besonders ausgeprägten Faszination mit dem Programmieren am Computer und der Computertechnik beschäftigen. In diesem Zusammenhang gilt es zu analysieren, ob die heutigen Strukturen der Informationsgesellschaft unter dem Einfluss der Hackerkultur entstanden sind. These A der Arbeit lautet daher:
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Die heutige Informationsgesellschaft ist von der Hackerkultur geprägt.

Diese These wird wissenschaftlich bewiesen

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THESE B

Bei Betrachtung der Strukturen der organisierten Raubkopierer-Szene lassen sich verschiedene Parallelen zu der Szene der Ha-cker erkennen. Auch die Raubkopierer-Szene handelt aus einer gewissen Faszination heraus; ihr Hobby scheint zurückzugehen auf eine generelle Faszination der Technik, insbesondere der Computertechnik. Überzeugungen der Hackerkultur, wie das Überwinden von technischen Barrieren oder die freie Verbreitung von Informationen scheinen sich auch in der Raubkopierer-Szene wieder zu finden. Und auch unter den Gelegenheitskopierern sind immer wieder Gedanken der Hackerkultur zu finden. These B der Arbeit lautet daher:
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Raubkopien sind das Produkt einer von der Hackerkultur geprägten Gesellschaft.

Diese These wird wissenschaftlich bewiesen
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THESE C

Das öffentliche Bild von Raubkopierern ist im Grunde, vor allem beeinflusst durch die Presseberichte und die Öffentlichkeitsarbeit der Rechteinhaber, negativ. Angesichts hoher Schadenszahlen könnte der Eindruck entstehen, Raubkopierer seien Personen, die bewusst Gesetze übertreten, da sie die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Rechteinhaber entweder billigend in Kauf nehmen oder sie diese sogar ausdrücklich wünschen. These C, die es zu untersuchen gilt, lautet daher:
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Raubkopierer handeln destruktiv.

Diese These wird wissenschaftlich widerlegt
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THESE D

Würde man den Ansatz verfolgen, dass Raubkopierer aus idealistischen Gründen Raubkopien erstellen und verbreiten, so würden diese Raubkopierer die Kriminalität ihrer eigenen Taten nicht einsehen, sondern diese zum Beispiel als Dienst an der Gesellschaft einstufen. These D lautet daher:
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Raubkopierer betrachten Raubkopieren nicht als kriminelles Vergehen.

Diese These wird wissenschaftlich bewiesen
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HACKERKULTUR UND
RAUBKOPIERER

Hackerkultur und Raubkopierer

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