| Home > Inhalt | 2. Hacker und Raubkopierer in der Informationsgesellschaft | | 2.2 Strukturen der Erstellung und Verbreitung von Raubkopien | | 2.2.1 Typen von Raubkopierern | Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU), die im Auftrag der Filmbranche und der Softwareindustrie Urheberrechtsverletzungen nachgeht, gibt als Verantwortlichen für die Verbreitung von
Raubkopien so genannte Release Groups an. Diese seien die »Quelle unheilbringender Verbreitung«. Weiterhin erwähnt die GVU die so genannte FXP-Szene und beschreibt die Nutzer von Internet-Tauschbörsen als Beteiligte an der Verbreitung von Raubkopien. Darüber hinaus nennt die GVU weitere Gruppen, die beispielsweise mit dem Verkauf von Raubkopien Profit erwirtschaften, sowie Freunde, Kollegen und Schulkameraden, die untereinander Raubkopien austauschen. In dieser Arbeit stehen aber
diejenigen Gruppen im Vordergrund, die über das Internet und ohne einen direkten finanziellen Profit Raubkopien erstellen und verbreiten. Daher werden im Folgenden drei Typen von Raubkopierern unterschieden: Die Release-Szene, die FXP-Szene sowie die Filesharing-Nutzer. Diese differieren sowohl in ihrem Grad der Organisation und Abgeschlossenheit, als auch in der benutzen Technik sowie in der Motivation ihrer Mitglieder. Alle Bereiche sind als Teil des Darknets verantwortlich für den Großteil
der erstellten und verbreiteten Raubkopien weltweit. |
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